Glücklich sein

Heute will ich euch einen kleines Erfolgsrezept zum Glücklich-Sein verraten. Ich bin seit mehreren Wochen am Stück rundum glücklich. Fast nichts bringt mich aus der Reihe und ich genieße die Gegenwart mehr, als je zuvor. Ich lebe wirklich im Hier und Jetzt. Wie ich das schaffe? Das werde ich euch mit den folgenden vier Punkten erklären:

1. Karma

Ich war immer schon vom Buddhismus fasziniert, weil ich die Anschauungsweise des Lebens höchst interessant finde. Buddhisten sind meiner Meinung nach mit ihrem Leben viel zufriedener und glücklicher, als Personen anderer Religionen. Dass ich an die Wiedergeburt glaube, brauche ich wahrscheinlich nicht erwähnen. Karma hängt natürlich mit der Wiedergeburt zusammen. Gutes Karma – besseres Leben, schlechtes Karma – schlechteres Leben.

Am Dienstagmorgen beruhigte mich dieses Wort relativ schnell und sorgte dafür, dass ich wieder von der Palme heruntergekommen bin. Wie jeden Tag wollte ich mir meinen Kakao für das Frühstück zubereiten, doch beim Griff zur Milch im Kühlschrank verflog meine gute Laune innerhalb einer Sekunde. Nein, das Haltbarkeitsdatum der Milch war nicht abgelaufen. Ja, tatsächlich hat sich wieder einmal jemand (zum bereits 3. oder 4. Mal), mein in der Früh wichtigstes Lebensmittel zu seinem Eigentum gemacht und mir netterweise einen Schluck und drei Tropfen übrig gelassen. Als ich wenig später wieder in die Küche ging, um meine neue, immer beschriftete Milch in den Kühlschrank zu stellen, dachte ich mir: „Karma. Karma wird es richten.“ Und ich bin mir darüber ganz sicher. Vielleicht wird dem- oder derjenigen nicht die Milch gestohlen, aber früher oder später kommt es zurück. Wie ein Boomerang.

Karma has no menu. You get served what you deserve.

2. Sport

Scrollt man durch mein Instagram-Feed könnte man glauben, ich esse den ganzen Tag, was nicht wirklich so ist. Ich muss sagen, ein verschwitztes Gesicht ist nicht so ansehnlich wie ein Foto meines Essens. Doch etwas, das mich ebenfalls richtig glücklich macht, ist Sport. Sport gehörte schon immer zu meinem Alltag, von klein auf. Auch in den letzten Wochen kam die Bewegung nicht zu kurz. Normalerweise gehe ich nur ein bis zwei Mal in der Woche laufen, da meine Knie öfters nicht mitmachen würden und ich in 10 Jahren auch noch laufen will. Aber seit fast zwei Wochen schnüre ich mir jeden zweiten Tag die Laufschuhe und bis auf geringe, altbekannte Schmerzen, hat sich noch nicht viel bemerkbar gemacht. Natürlich trainiere ich dann nicht nur die reine Dauermethode und betreibe nur diese Sportart – das wäre mir viel zu langweilig. An meinen lauffreien Tagen mache ich Krafttraining, Yoga, gehe schwimmen oder schwinge mich auf mein Rad und fahre entlang des Inns. Dabei kann ich super abschalten und im Nachhinein zur Ruhe kommen.

3. Zeit einteilen

Ich bin ein sehr organisierter Mensch, der am liebsten jede Sekunde des Tages vorausplant. Gerade in stressigen Zeiten kommt mir das wirklich zugute. Ich schreibe mir auf, wann ich was lerne, wann ich putze, wann ich sportle, wann ich koche usw. Dadurch erledige ich alles fokussiert und ohne Ablenkung. Ich kann mir somit auch Zeit für mich und andere Tätigkeiten, als Haushalt und lernen, einplanen. In dieser Zeit widme ich mich allem was mir gut tut, sei es etwas, das zu meiner physischen oder psychischen Gesundheit beiträgt. Spätestens am Ende des Tages strahle ich wie eine Rundumleuchte, weil ich einerseits den Tag sinnvoll genutzt habe und nicht sinnlos herumgesessen bin und nur prokrastiniert habe, und andererseits einen „abwechslungsreichen“ Tag hinter mir habe.

4. Nicht zu viel denken

Gerade bei/in Situationen, die mir unangenehm sind, mich ärgern oder in denen ich unsicher bin, neige ich dazu zu einem stummen Philosophen zu werden. Doch kürzlich gelang es mir, ein paar Mal meinen inneren Philosophen zu überlisten und ohne lange nachzudenken und zu zögern, mich den Herausforderungen zu stellen. Und im Nachhinein habe ich nichts bereut. Das Leben ist so viel einfacher und ich bin glücklich, weil ich über meine Schatten gesprungen bin.

Ich hoffe meine vier Tipps zu einem einfacheren und glücklicheren Leben könnt ihr auf euch umlegen. Probiert es doch einfach aus und lasst es mich gerne wissen, ob ein oder mehrere Tipps geholfen haben.

Eure Lisa!


2 Gedanken zu “Glücklich sein

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