Home

Home oder Zuhause – ein Ort, an dem ich mich wohl fühle. Ein Ort, der mich glücklich macht. Ein Ort, an den ich mich zurückziehen kann, aber an dem ich auch mit Freunden sein kann. Ein Ort, an dem ich alle meine liebsten Dinge verstaut habe. Ein Ort, an dem ich den Großteil meiner Zeit verbringe und Aktivitäten nachgehe, die mir gefallen. Musik, Sport, lernen, kochen, lesen, weinen, lachen, schreiben, schlafen. Ein Ort, den ich liebe. Ein Ort, der mir gehört.

Was macht für mich ein Zuhause aus?

Es ist nicht die Größe oder die Anzahl an Räumen, die für mich mein Zuhause ausmacht. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass mein Zuhause ein Zimmer ist. Eins. In meinem Zuhause muss ich mich wohlfühlen können. Ich will meine Ruhe haben können, mich aber nicht eingeengt fühlen müssen. Ich will mich in jeder Ecke wohlfühlen, bei vier Ecken nicht sonderlich schwierig, und ich will mich auch nicht verloren fühlen, wenn ich alleine bin. Ich will mich umdrehen können, ohne mir denken zu müssen „das sieht unordentlich oder hässlich oder ungemütlich aus“. Ich will eine Ordnung haben. Ich will daher nicht nur die Gläser schön geschlichtet haben und das Gewand nicht herumliegen haben, sondern auch alles in einem einheitlichen, schlichten hellen Stil.

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Ich will in meinem Zuhause meinen Gedanken freien Lauf lassen können und mein eigener Chef sein können. Ich will schlafen gehen, wann ich will, aufstehen, wann ich will, lernen oder entspannen wie und wann ich will und ich will mich so anziehen und nicht-herichten müssen damit es für „die Gesellschaft“ passt.

„Home is where the bra isn’t“ trifft hier nicht zu, denn wenn ich bloß daran denke, wie oft ich schon ohne BH aus dem Haus bin, würden halb Innsbruck und die Umgebung in Oberösterreich, in der ich den Großteil meines Lebens verbracht habe, zu meinem Zuhause zählen. „Home is where Bärli and the gown is“ – Bärli, mein Teddybär, gown, der kuscheligste Bademantel auf Erden.

Wie mache ich einen Raum zu meinem Heim?

Helle Farben

Weiß, beige, grau – das sind meine Farben und das schon seit vielen Jahren. Schlicht, einfach, ruhig und zusammenpassend.  Beginnend bei der Bettwäsche, über Einrichtungsgegenstände, wie beispielsweise Vorratsboxen, bis hin zu Textilien, wie Teppiche, Polster, Hand- und Geschirrtücher und so weiter. Dazu noch ein kleiner rosa oder pinker Gegenstand irgendwo schön platziert und schon bin ich zufrieden.

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Ordnung

Keine Ordnung, kein Wohlfühlen, kein „Home“. Saustall macht mich unruhig und ganz hibbelig. Die Box am Regal muss in der Mitte stehen und richtig gedreht sein. Der Spiegel und die Garderobe stehen entweder parallel oder ganz bei der Wand, die Schuhe nebeneinander, daneben die Tasche und der Regenschirm. Der Pyjama liegt nicht unter der Bettwäsche, sondern zusammengelegt auf dem Kleiderständer. Der Bettvorleger parallel zum Bett und die Polster am Bett nebeneinander. Die Federschachtel am Schreibtisch wird im rechten Winkel zur Mauer platziert, wichtige Zettel in der rechten oberen Ecke des Tisches. Die Lebensmittel in der Lebensmittelbox unter dem Bett ist nach Kategorien geordnet, analog dazu die Schuhbox unter dem Bett, der Kasten und die Schreibtischladen. Das Gewand gebügelt und die Geschirr- und Handtücher exakt gefaltet. Nein falsch, auch die Geschirr- und Handtücher werden gebügelt und dann erst zusammengelegt/-gerollt.

Deko

Ein paar Bastkörbe hier, ein paar da. Ein Schlüsselfach an der Wand, ein schöner Wecker und Bücher am Nachtkasterl. Eine Aufbewahrungsbox am Regal, Stiftebecher am Tisch, eine passende Tischlampe, eine laute Wanduhr und eine Lichterkette fühlen sich alle wohl in meinem Zuhause.

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Licht

Am Tag soll mein Heim am besten, wie von Scheinwerfern beleuchtet, hell sein, doch am Abend, sobald es draußen finster ist, soll eine gemütliche Atmosphäre durch nur wenig Licht erzeugt werden. Eine Lichterkette und mehrere kleine Lichtquellen, die im Raum verstreut sind, sind ein Muss. Eine angezündete Kerze rundet das ganze natürlich perfekt ab.

Kuscheldecke und Polster

Am Bett harmonieren Tagesdecke und Polster, damit das Möbelstück am Tag zu einer Couch umfunktioniert werden kann. In einer dezenten Farbe – versteht sich.

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Harmonierende Einrichtung

Angefangen beim Bett, bis hin zum Kasten, weiter zu Regalen und Spiegel. Einrichtungsstücke sollen am besten zusammenpassen und einander ergänzen. Ein brauner Tisch mit einem grünen Kasten und einem blauen Spiegel würden daher eher ein NO-GO sein. Doch was tun, wenn der Tisch tatsächlich eine grüne Oberfläche hat? Denkt an eure Omas – die besitzen hunderte davon: Tischdecken. Mit einem doppelseitigem Klebeband halten sie auch toll.

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Bademantel

Ja richtig gelesen, der Bademantel ist etwas, dass ich in meinem Zuhause brauche. In der Früh nach dem Aufstehen hineinkuscheln, darin Frühstück zubereiten und dieses genießen und am Abend vor dem Bett gehen noch lesen, oder gemütlich im Pyjama und darüber im Bademantel eingewickelt arbeiten, sind so toll. Ohne meinen Bademantel würde der Tag eher schlecht starten und enden.

„… und der demnach mein Unikat ist.“

Mein Zuhause ist ein Platz an dem ich alles vereinen kann. Ein Platz, der mir gehört, der mich sein lässt, der mich denken und leben lässt. Ein Platz, den ich nicht so gerne hergebe, ein Platz den es nur in dieser Ausführung gibt und der demnach mein Unikat ist.

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen und freue mich wie immer über Rückmeldungen in den Kommentaren.
LISA


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