Healthy Lifestyle – Tipps zu Zeitmanagement

Nach den Tipps zu Bewegung & Sport und Ernährung kommen für euch heute Tipps zu besserem Zeitmanagement, mit denen ihr hoffentlich mehr Zeit gewinnen könnt, die ihr dann sinnvoll nützt.

Zeitmanagement und Planen sind zwei Dinge, die ich sehr gut kann und die mir auch Spaß machen. Ich führe seit ich 9 Jahre alt bin einen Kalender, in den früher „nur“ Schularbeiten, Tests und ein paar private Dinge, wie Musikschule oder Training eingetragen wurden, mit den Jahren aber immer mehr, wie beispielsweise ein grober Kochplan, TO-DO-Listen, Hausaufgaben, oder anderes. Um genau zu sein, habe ich zwei Notizbücher – einen klassischen Kalender und ein Notizbuch, in das ich oft meine TO-DO-Listen für den Tag eintrage, das nutze ich aber nicht jeden Tag. Das Notizbuch verwende ich meistens an den Tagen, an denen ich nicht auf der Uni bin, da ich da meistens viel mehr am Plan stehen habe. Weiters habe ich noch meinen digitalen Kalender am Laptop, den ich aber hauptsächlich für die Termine habe, die regelmäßig wiederkehren oder die sich über eine längere Zeitdauer erstrecken.

Nachdem ihr nun einen groben Plan von meiner Planung habt, gebe ich euch ein paar Tipps, wie ihr das Chaos in euren Terminen beseitigt.

Kalender Tipps Planen

Tipp 1: Kauft euch einen Kalender/Notizbuch

Ohne Kalender wird es nicht funktionieren. Der Kalender ist euer Grundstein. Alternativ könnt ihr auch ein Notizbuch verwenden, in das ihr alle TO-DOs und Termine der Woche einträgt, aber übersichtlicher ist sicher ein Kalender.

Achtet darauf, dass ihr einen Kalender kauft, der im Layout euren Vorstellungen entspricht: Ich bevorzuge eine Woche pro Doppelseite, wo die Tage vertikal mit Uhrzeit erscheinen. So sieht meine Woche wie ein Stundenplan aus und ich kann keine Termine übersehen. Außerdem sollte der Kalender nicht zu klein sein, weil ihr sonst erst recht nicht alles hineinschreiben könnt und der Kalender sollte euer zweites Gehirn werden.

Tipp 2: Tragt alle fixen Termine ein

Habt ihr nun einen Kalender, tragt ihr alle fixen Termine ordentlich ein, auch wenn ihr sie in- und auswendig im Kopf habt. Danach kommen Termine wie Arztbesuche, (Kaffee-) Verabredungen, Sporteinheiten, Proben, Geburtstage, wichtige (nicht wiederkehrende) Aufgaben für einzelne Tage usw. Seid dabei aber akkurat und nicht schlampig, sonst habt ihr im Kalender ein Chaos und das führt wieder zu Überforderung. Der Kalender mag vielleicht vollgeschrieben wirken, aber wenn ihr schön und klein schreibt, bringt das Ordnung in eure Termine.

Tipp 3: Liste mit Hausaufgaben, Seminararbeiten, Prüfungen, …

Falls ihr noch in der Ausbildung seid und zu den glücklichen gehört, die viele Hausaufgaben, Prüfungen oder ähnliches haben, rate ich euch eine extra Liste zu schreiben, die ihr hinten in den Kalender gebt. Ich habe mir im Kalender bei den Notizen eine Liste geschrieben, welche Arbeiten und Prüfungen ich dieses Semester machen muss, bis wann etwas zum Abgeben ist und wann etwas stattfindet. So behalte ich einen guten Überblick über das, was im Laufe des Semesters zu machen ist.

Hausaufgaben, die kurzfristig dazukommen, schreibe ich mir im Kalender an den Tag, an dem die Aufgabe gestellt wird und markiere sie mit einem gelben Leuchtstift. Sobald ich sie erledigt habe, hake ich sie ab. Falls ihr viele Aufgaben habt und für die Erledigung immer eine Woche (oder bestimmte) Zeit, rate ich euch, die Aufgaben zusätzlich auf eine Liste in einem Notizbuch zu schreiben oder am Computer auf eine TO-DO-Liste (falls ihr die meisten Aufgaben am Computer erledigt). Sucht euch längere Zeitperioden an verschiedenen Tagen der Woche, in denen ihr die Aufgaben von oben bis unten erledigt. Von oben bis unten deshalb, weil die, die oben stehen, die ersten sind, die ihr erledigt haben müsst. So gehe ich dieses Semester vor, da ich viele Aufgaben bekomme, die ich innerhalb einer Woche erledigen muss. So behält ihr auch einen guten Überblick über das, was noch gemacht werden muss und darüber, wie viel Zeit ihr noch investieren müsst.

Tipp 4: Einen groben Kochplan erstellen

Erstellt euch zwei Mal in der Woche einen groben Essensplan, schreibt eine Einkaufsliste und übertragt das in euren Kalender. So könnt ihr einerseits abwechslungsreich essen, Zeit sparen, weil ihr nicht erst vor dem Abendessen überlegen müsst, was ihr denn eigentlich kochen könntet. Weiteres könnt ihr Geld sparen und euch gesund ernähren.

Schreibt euch den Kochplan hinten in den Kalender hinein, oder hängt euch einen wöchentlichen Plan in die Küche. Wann ihr was einkaufen oder vorkochen müsst, tragt ihr natürlich in euren Kalender ein, damit ihr es nicht vergesst. Auch Dinge wie: „Brot/… aus/in Tiefkühltruhe“, „Frühstück vorbereiten“, …

Der Plan ist natürlich dann nicht zu 100% verbindlich, ihr könnt natürlich auch etwas austauschen, oder etwas verschieben/nicht kochen/ … Wichtig ist nur: Keine Lebensmittel sollten weggeworfen werden!

Tipp 5: Am Abend die nächsten Tage grob planen

Die Dauer dieses Schrittes hängt sehr stark von der Anzahl eurer Aufgaben/Termine ab, aber nehmt euch lieber genug Zeit dafür: Am besten setzt ihr euch ein bis zwei Mal in der Woche zu eurem Kalender und eure Termine und aktualisiert sie. Streicht Termine raus (aber bitte mit Tipp-Ex) und schreibt neue Erledigungen hinein. Überlegt, wann ihr einkaufen gehen müsst, wann ihr was vorbereitet, wann ihr Sport macht oder spazieren geht und wann ihr Zeit für euch zum Entspannen und/oder für Freunde findet. Am besten bewährt haben sich bei mir Samstag/Sonntag und Mittwoch/Donnerstag zum Planen der nächsten Tage.

Tipp 6: Freiräume lassen und flexibel bleiben

Wichtig beim Planen ist auch, dass ihr Freiräume lässt, bei denen ihr ungewiss seid, was ihr macht. Euch wird bestimmt etwas einfallen, wenn sich nicht ohnehin von selbst etwas ergibt. Außerdem solltet ihr auch etwas flexibel bleiben. Klar können nicht alle Termine beliebig verschoben werden, aber manche wahrscheinlich schon, z.B. putzen, spazieren, …

Tipp 7: Post It

Ein vorletzter Tipp, falls ihr kein Notizbuch verwendet, um den Tag auf die Stunde zu strukturieren, ist, die TO-DOs auf ein Post-It schreiben und dieses in den Kalender kleben. Auch längere Arbeitsaufträge/Hausaufgaben-Vorgaben/noch nicht fertige Einkaufslisten passen super auf Post-Its, da eben genannte Dinge doch viel Platz beanspruchen können und den Kalender sehr schnell unübersichtlich machen.

Tipp 8: Ordentlichkeit

Der letzte, aber wahrscheinlich einer der wichtigsten Tipps, ist, dass ihr wie anfangs erwähnt, ordentlich seid: Euer Kalender sollte euch Freude vermitteln, wenn ihr in öffnet und nicht Überforderung, weil alles kreuz und quer und unübersichtlich reingeschrieben ist. Der Kalender sollte dafür sein, Struktur in euren Alltag zu bringen und nicht erst recht ein Chaos vermitteln, das ihr ohne Kalender auch habt.

Verwendet immer denselben Stift, nur wenige Farben und ein einheitliches Eintragungsschema. Auch Abkürzungen bieten sich an, um den Kalender nicht zu überfüllen. Beispielsweise verwende ich für das Schwimmtraining drei parallele Wasserwellen, für das Orchester einen Notenschlüssel. Zum Hervorheben von Dingen, auf die ich mich freue, nehme ich einen bunten Filzstift und umkreise den Eintrag. Um Aufgaben für die Uni, die (innerhalb einer Woche) zu erledigen sind, hervorzuheben, verwende ich einen gelben Textmarker, damit mir das wichtigste sofort ins Auge sticht. Ich glaube, ihr wisst schon, was ich meine.

Ich hoffe, dass euch die Tipps weiterhelfen und ihr etwas mehr Ordnung und Struktur in euren Alltag bringt. Falls ihr weitere Tipps habt, oder beim Planen überhaupt ganz anders vorgeht, dann lasst mich das gerne (in den Kommentaren) wissen! Nächste Woche geht es weiter mit Tipps zu „Neues lernen und sich weiterbilden im Alltag“ – bis dahin wünsche ich euch eine gute (geplante) Woche!

LISA


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