Karotten-Apfel-Kuchen

In diesem Blogpost möchte ich euch meinen Lieblingskuchen vorstellen. Grundsätzlich esse ich nie oder fast nie Kuchen, aber wenn, dann will ich meinen Karotten-Apfel-Kuchen. Der schmeckt mir sogar so gut, dass ich meistens vier Stücke oder mehr davon esse, da ich mich absolut nicht im Zaum halten kann und jegliche Selbstbeherrschung verliere.

Karottenkuchen4

Aber das ist auch überhaupt nicht so schlimm, da der Kuchen nicht wirklich ungesund ist. Keine Sorge, ihr braucht für das Rezept keine modernen Zutaten, die keiner kennt, sondern ganz gewöhnliche Lebensmittel. Ihr fragt euch bestimmt, was den Kuchen nun „gesund“ macht. Die Antwort ist einfach:

  • Im Teig sind viele Vitamine durch Karotten, Apfel und Apfelmus enthalten.
  • Dadurch sind natürlich auch reichlich Ballaststoffe drinnen, die wichtig für die Verdauung sind.
  • Zimt ist durchblutungsfördernd und reguliert den Blutzuckerspiegel.
  • Ein weiterer Pluspunkt ist, dass kein Fett enthalten ist: Dieses wird durch Apfelmus mehr oder weniger ersetzt. Dadurch wird der Kuchen extrem saftig und weich, aber nicht speckig und der Geschmack muss nicht einbüßen (auch meine Großeltern finden den Kuchen „wirklich sehr gut“).

Ein bisschen Zucker kommt natürlich trotzdem in den Teig, aber das ist nicht weiter schlimm, solange ihr euch generell ausgewogen ernährt und mäßig bewegt.

Wie schon angedeutet, ist im Kuchen Zimt enthalten, was viele mit Weihnachten und nicht Ostern assoziieren, und das, obwohl Karottenkuchen angeblich „typisch“ für Ostern ist. Beiden Aussagen widerspreche ich, denn Zimt kann meiner Meinung nach das ganze Jahr über verwendet werden und Karottenkuchen als typisches Osterdessert kenne ich aus meiner Familie auch nicht. (Der Kuchen wurde von mir einmal Anfang April, einmal im Mai/Juni, drei Mal im August, einmal im Dezember/Jänner und einmal im Februar gebacken …) Nichtsdestotrotz backen viele „traditionell“ zu Ostern Karottenkuchen, da sich Osterhasen von Karotten ernähren und demzufolge ist das Rezept für den Anlass nun auch mehr als passend. Ob mit oder ohne Zimt, das sei dann jedem selbst überlassen – solange es schmeckt, ist alles in Ordnung!

Karottenkuchen5

Auf den Bildern seht ihr, dass ich mich einmal für eine marmorierte Version entschieden habe. Dafür habe ich in eine Hälfte des Teiges ungesüßtes Kakaopulver gegeben. Ihr könnt aber auch den ganzen Teig mit Kakaopulver vermischen oder es überhaupt weglassen, wie es in meiner Originalversion gehandhabt wird.

Weiters ist eine dünne (weiße) Schokoladeglasur sehr gut am Kuchen – das könnt ihr auch beliebig umsetzen. Ihr kennt meine Rezepte, die sind meistens sehr variabel und anpassungsfähig und das ist auch dieses Mal der Fall. Seid experimentell und berichtet mir von euren Versionen gerne in den Kommentaren.

Ich wünsche euch gutes Gelingen!
LISA

Rezept: Karotten-Apfel-Kuchen

1 Kastenform | Vegetarisch | 1,5 Stunden

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 90g brauner Zucker
  • 200g Dinkelmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 100g Apfel
  • 180g Karotten
  • 100g ungesüßtes Apfelmus
  • 2 TL Zimt
  • Evtl. maximal 50g Kokosette oder geriebene Nüsse -> Kokosette ist wirklich sehr gut im Kuchen!

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200°C vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
  2. Apfel und Karotten reiben.
  3. Eier und Zucker schaumig rühren. Die restlichen Zutaten hinzufügen und so lange rühren, bis alles gut vermischt ist.
  4. Den Kuchen für ca. 50 Minuten backen, bis er oben goldbraun ist.
  5. Kurz in der Form überkühlen lassen, dann erst herausnehmen.

9 Gedanken zu “Karotten-Apfel-Kuchen

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