Gemüsewaffeln

Den Entwurf und die Fotos zu diesem Gericht habe ich auf meinen Blog seit 07. Juni 2017 gespeichert – ich glaube, es ist an der Zeit, euch das Rezept nun wirklich zukommen zu lassen.

Waffeln kennen die meisten nur in süßen Ausführungen mit Zimt und Zucker. Hinter dem Gericht steckt aber viel mehr als bloß „Zimt und Zucker“, weshalb ich euch heute ein paar der vielen Vorzüge von (herzhaften) Waffeln und ein Rezept näherbringen möchte.

Gemüsewaffeln DSC_0281

Ich weiß nicht, wie vertraut ihr mit pikanten Waffeln seid, aber im Prinzip sind sie nicht viel anders als pikante Palatschinken, nur eben dicker. Der Teig ist nicht süß, was somit bedeutet, dass ihr die Waffeln auch mit ziemlich allem belegen könnt – auch süße Beläge machen sich darauf gut. (Wenn ich ehrlich bin, mache ich bei süßen Belägen den Teig selbst auch nicht süß …) Sollten also beim Abendessen zu viele übrigbleiben, könnt ihr sie gleich zum Frühstück aufessen. Da sie nicht viel anders sind als Brot, harmonieren Marmelade oder Obst sehr gut dazu – nachgesüßt werden kann bei Bedarf immer noch.

Wem das Belegen alleine zu langweilig ist, kann sich auch einen Toast daraus machen und je zwei Waffeln mit Aufstrich, Gemüse und Eier/Fleisch/Fisch füllen, was aus dem ohnehin schon „Hingucker-Gericht“ eine visuelle Sensation macht. Eine Anleitung, wie ihr den Turm ohne viel Patzen dann verzehrt, kann ich euch leider nicht geben, das dürft gerne ihr machen 🙂

Meine liebsten Beläge bestehen aus viel Gemüse mit meistens einem Aufstrich. Folgende Kombinationen kann ich euch empfehlen:

  • Pilze und Spinat
  • Roter Paprika, Zwiebel, (Bärlauch-) Pesto
  • Zucchini und Hummus, Basilikum
  • Kürbis oder Karotte, Curry (-Hummus)

Natürlich könnt ihr die Waffeln auch mit Käse überbacken oder sie nach dem Belegen noch mit frischen Kräutern und Gewürzen bestreuen.

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Pikante Waffeln sind vom Geschmack und in der Abwechslung im Speiseplan wirklich empfehlenswert, v.a. wenn ihr für mehrere Personen kocht oder eine Familienfeier veranstaltet: Jeder kann sich seine Waffel so belegen, wie er/sie es bevorzugt, wodurch keiner hungrig den Tisch verlässt und auch wenige Lebensmittel übrigbleiben.

Gerade jetzt zu Ostern bieten sich die pikanten Waffeln sehr gut an: Bei der Osterjause beispielsweise können sie einen Teil des Brotes ersetzen und sorgen für einen zusätzlichen Hingucker in der (Groß-)Familie.

Ich hoffe, ihr habt an meiner kleinen Einführung Gefallen an der etwas anderen Art von Waffeln gefunden und probiert sie aus. Lasst mich gerne wissen, welche Kombinationen ihr beim Belag gewählt habt oder wählen würdet, denn dann kann ich einmal neue ausprobieren. Guten Appetit!

LISA

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Rezept: Pikante Waffeln mit Pesto und Gemüse

1 Portion | Vegetarisch | Kohlenhydrate | 30 Minuten

Zutaten:

  • 65 g Mehl
  • 85 ml Wasser
  • 1 Ei
  • 1 TL Trockengerm oder Backpulver
  • Prise Salz
  • 1/2 roter Paprika
  • 1/2 Zwiebel
  • 3 kleine Cherry-Tomaten
  • 2 EL Pesto
  • 2 Handvoll Vogerlsalat

Zubereitung

  1. Für die Waffeln Mehl, Wasser, Ei, Salz und Backtriebmittel miteinander verrühren und für 5-10 Minuten stehen lassen.
  2. Ein Waffeleisen einfetten und je nach Größe des Eisens die richtige Menge an Teig auf die untere Platte geben. Das Gerät schließen und wie gewöhnlich die Waffeln darin zubereiten.
  3. In der Zwischenzeit könnt ihr euren Belag vorbereiten. Dazu das Gemüse in Ringe bzw. kleine Stücke schneiden und den Salat waschen.
  4. Sobald die Waffeln fertig sind, diese mit Pesto dünn bestreichen und dem Salat und Gemüse belegen. Den Salat könnt ihr gerne aber auch unter die Waffeln legen oder überhaupt als Beilage in eine separate Schüssel geben und marinieren.

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